Verurteilung eines „IS“- Mitglieds wegen tödlichen Anschlags in Solingen rechtskräftig (Pressemeldung des BGH)
Beschluss vom 12. Mai 2026 – 3 StR 55/26
Beschluss vom 12. Mai 2026 – 3 StR 55/26
Betroffene von häuslicher Gewalt sollen im familiengerichtlichen Verfahren besser geschützt werden. Das ist das Ziel eines Gesetzentwurfs, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heute veröffentlicht hat. Im Gesetzentwurf ist unter anderem ein neuer Wahlgerichtsstand vorgesehen: Er soll gewaltbetroffenen Elternteilen eine Möglichkeit eröffnen, in familiengerichtlichen Verfahren ihren aktuellen Aufenthaltsort geheim zu halten. Auch soll klargestellt werden: Familiengerichte sollen in Fällen von häuslicher Gewalt nicht aktiv auf ein Einvernehmen der Verfahrensbeteiligten hinwirken. Sie müssen außerdem Anhaltspunkten für häusliche Gewalt frühzeitig nachgehen. Geregelt werden soll auch, dass Familienrichterinnen und Familienrichter Grundkenntnisse über Dynamiken und Auswirkungen häuslicher Gewalt benötigen. Zudem soll das Scheidungsrecht modifiziert werden: Es soll klargestellt werden, dass in Fällen häuslicher Gewalt eine Scheidung in der Regel bereits vor Ablauf des Trennungsjahres möglich ist. Der Gesetzentwurf sieht daneben Änderungen vor, mit denen die Stellung von Kindern im familiengerichtlichen Verfahren verbessert werden soll. Außerdem sollen bestimmte Verfahrensabläufe vereinfacht und beschleunigt werden.
Beschluss vom 21.05.2026, AZ V ZR 194/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526BVZR194.25.0
Beschluss vom 21.05.2026, AZ IX ZB 45/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526BIXZB45.25.0§ 6 Abs 1 S 1 InsO, § 203 Abs 1 InsO, § 203 Abs 2 InsO, § 204 Abs 1 S 2 InsO, § 287 Abs 2 S 1 InsO
Nichtannahmebeschluss vom 21.05.2026, AZ 2 BvR 143/26, ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260521.2bvr014326§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 33 IRG, § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG
Beschluss vom 21.05.2026, AZ V ZB 90/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526BVZB90.25.0§ 42 ZVG, Art 6 Abs 1 UAbs 1 Buchst e EUV 2016/679, § 299 Abs 4 S 2 ZPO, § 869 ZPO
Urteil vom 21.05.2026, AZ III ZR 220/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526UIIIZR220.25.0§ 56 Abs 1 S 2 TKG
Beschluss vom 21.05.2026, AZ 5 StR 652/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526B5STR652.25.0
Beschluss vom 21.05.2026, AZ 5 StR 83/26, ECLI:DE:BGH:2026:210526B5STR83.26.0
Beschluss vom 21.05.2026, AZ 5 StR 142/26, ECLI:DE:BGH:2026:210526B5STR142.26.0
Urteil vom 21.05.2026, AZ III ZR 56/25, ECLI:DE:BGH:2026:210526UIIIZR56.25.0§ 1 AGG, § 3 Abs 1 S 1 AGG, § 19 Abs 1 AGG, § 20 Abs 1 S 1 AGG, § 21 Abs 2 AGG
Urteile vom 20. Mai 2026 – VIII ZR 46/25 und VIII ZR 47/25
Religionsgemeinschaften und die ihnen zugeordneten Einrichtungen können als Einstellungsvoraussetzung eine Kirchenzugehörigkeit verlangen, wenn diese nach der Art der Tätigkeit oder den Umständen ihrer Ausübung angesichts des Ethos der Religionsgemeinschaft eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt. | Religionsgemeinschaften und die ihnen zugeordneten Einrichtungen können als Einstellungsvoraussetzung eine Kirchenzugehörigkeit verlangen, wenn diese nach der Art der Tätigkeit oder den Umständen ihrer Ausübung angesichts des Ethos der Religionsgemeinschaft eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt.
Urteil vom 21. Mai 2026 – III ZR 56/25
Beschluss vom 20.05.2026, AZ 2 VR 1.26, ECLI:DE:BVerwG:2026:200526B2VR1.26.0
Urteil vom 20.05.2026, AZ VIII ZR 47/25, ECLI:DE:BGH:2026:200526UVIIIZR47.25.0§ 556c BGB
Beschluss vom 20.05.2026, AZ V E 3/26, ECLI:DE:BFH:2026:B.200526.VE3.26.0§ 3 Abs 2 GKG 2004, Anl 1 Nr 6501 GKG 2004, § 34 Abs 1 S 3 GKG 2004, Anl 2 GKG 2004, § 66 Abs 1 GKG 2004
Urteil vom 20.05.2026, AZ VIII ZR 46/25, ECLI:DE:BGH:2026:200526UVIIIZR46.25.0§ 556c BGB
Beschluss vom 20.05.2026, AZ 5 StR 615/25, ECLI:DE:BGH:2026:200526B5STR615.25.0
Urteil vom 20.05.2026, AZ VIII ZR 6/24, ECLI:DE:BGH:2026:200526UVIIIZR6.24.0§ 556 Abs 3 S 1 Halbs 2 BGB, § 556 Abs 3 S 2 BGB, § 556 Abs 3 S 3 BGB, § 556 Abs 3 S 5 BGB, § 556 Abs 3 S 6 BGB