Verurteilung durch das Landgericht Berlin I wegen Mordes an ehemaliger Lebensgefährtin mittels Messerstichen rechtskräftig (Pressemeldung des BGH)
Beschluss vom 24. Februar 2026 – 5 StR 678/25
Beschluss vom 24. Februar 2026 – 5 StR 678/25
Der Bundespräsident hat Richter am Oberlandesgericht Christian Liebhart, Vorsitzenden Richter am Landgericht Dr. Thomas Schuster und Richter am Oberlandesgericht Dr. Christoph Spielmann zu Richtern am Bundesgerichtshof sowie Richterin am Oberlandesgericht Manuela Zeller zur Richterin am Bundesgerichtshof ernannt.
Richterin am Bundesgerichtshof Praxedis Möhring wird mit Ablauf des 28. Februar 2026 in den Ruhestand treten.
Urteil vom 27. Februar 2026 – V ZR 219/24
Die gesetzlichen Regelungen über ärztliche Zwangsmaßnahmen sollen punktuell angepasst werden. Die Anpassungen betreffen in erster Linie die Frage, an welchem Ort solche Maßnahmen vorgenommen werden dürfen, wenn sie grundsätzlich zulässig sind. Künftig soll es ausnahmsweise zulässig sein, vom sogenannten Krankenhausvorbehalt abzuweichen: In eng begrenzten Ausnahmefällen sollen künftig ärztliche Zwangsmaßnahmen auch außerhalb eines Krankenhauses vorgenommen werden können.
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat darüber zu entscheiden, ob bei einer Online-Kündigung von Fitnessstudioverträgen die Bestätigungsseite, auf die der Verbraucher nach Anklicken einer Kündigungsschaltfläche geleitet wird, gegen die verbraucherschützenden Vorgaben des § 312k BGB verstößt, wenn diese Seite nicht nur ein Formular zur Eingabe der für die Kündigung erforderlichen Angaben und eine Schaltfläche zur Bestätigung der Kündigung, sondern auch Informationen zu Kündigungsalternativen, wie zum Beispiel das Pausierenlassen des Vertrags, enthält.
Urteil vom 25.02.2026, AZ VIa ZR 1658/22, ECLI:DE:BGH:2026:250226UVIAZR1658.22.0
Urteil vom 25.02.2026, AZ VIa ZR 98/23, ECLI:DE:BGH:2026:250226UVIAZR98.23.0
Das Bundeskabinett hat heute den Gemeinsamen Aktionsplan gegen Organisierte Kriminalität verabschiedet. Er wurde vom Bundesfinanzministerium, dem Bundesinnenministerium und dem Bundesjustizministerium gemeinsam erarbeitet. Der Gemeinsame Aktionsplan enthält wichtige Maßnahmen, um Finanzkriminalität, Geldwäsche, Rauschgiftkriminalität und die damit verbundenen Strukturen der Organisierten Kriminalität noch konsequenter zu bekämpfen. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, sollen dafür nun die nötigen gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden. Zoll und Bundeskriminalamt werden zudem technisch und personell gestärkt.
Zwischen den Mitgliedern der Vereinigung für Arbeitsrechtswissenschaft und Richterinnen und Richtern des Bundesarbeitsgerichts wird in regelmäßigem Abstand von zwei Jahren ein Fachgespräch zu aktuellen arbeitsrechtlichen Themen geführt. Am 25. Februar 2026 waren die Mitglieder zu Gast beim Bundesarbeitsgericht. Gegenstand des Austauschs waren unter anderem der Beschäftigtendatenschutz und das Spannungsfeld von deutschen und europäischen Grundrechten im Arbeitsrecht.
Urteil vom 24.02.2026, AZ VIa ZR 1100/22, ECLI:DE:BGH:2026:240226UVIAZR1100.22.0
Urteil vom 24.02.2026, AZ VIa ZR 812/22, ECLI:DE:BGH:2026:240226UVIAZR812.22.0
Urteile vom 24. Februar 2026 – VI ZR 415/23 und VI ZR 416/23
Beschluss vom 10. Februar 2026 – 4 StR 399/25
Urteil vom 19.02.2026, AZ IX ZR 227/22, ECLI:DE:BGH:2026:190226UIXZR227.22.0
Urteil vom 19.02.2026, AZ IX ZR 226/22, ECLI:DE:BGH:2026:190226UIXZR226.22.0§ 126b BGB, § 133 BGB, § 157 BGB, § 307 Abs 1 S 1 BGB, § 3a Abs 1 S 1 RVG
Urteil vom 18.02.2026, AZ VIa ZR 1451/22, ECLI:DE:BGH:2026:180226UVIAZR1451.22.0
Urteil vom 18.02.2026, AZ VIa ZR 679/22, ECLI:DE:BGH:2026:180226UVIAZR679.22.0
Urteil vom 18.02.2026, AZ VIa ZR 571/22, ECLI:DE:BGH:2026:180226UVIAZR571.22.0
Urteil vom 18.02.2026, AZ VIa ZR 1391/22, ECLI:DE:BGH:2026:180226UVIAZR1391.22.0