Beschluss des BVerwG 4. Senat vom 22.04.2026, AZ 4 VR 1.26
Beschluss vom 22.04.2026, AZ 4 VR 1.26, ECLI:DE:BVerwG:2026:220426B4VR1.26.0
Beschluss vom 22.04.2026, AZ 4 VR 1.26, ECLI:DE:BVerwG:2026:220426B4VR1.26.0
Nichtannahmebeschluss vom 22.04.2026, AZ 2 BvR 264/26, ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260422.2bvr026426Art 3 Abs 3 S 1 GG, Art 4 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 90 Abs 2 S 1 BVerfGG
Urteil vom 22.04.2026, AZ VII ZR 88/25, ECLI:DE:BGH:2026:220426UVIIZR88.25.0§ 305 BGB
Beschluss vom 22.04.2026, AZ 5 StR 98/26, ECLI:DE:BGH:2026:220426B5STR98.26.0
Beschluss vom 22.04.2026, AZ 5 StR 670/25, ECLI:DE:BGH:2026:220426B5STR670.25.0
Urteil vom 22.04.2026, AZ 5 StR 616/25, ECLI:DE:BGH:2026:220426U5STR616.25.0
Urteil vom 22.04.2026, AZ IV ZR 70/25, ECLI:DE:BGH:2026:220426UIVZR70.25.0§ 203 Abs 2 S 1 VVG, § 203 Abs 5 VVG, § 155 Abs 2 VAG, § 155 Abs 3 VAG, § 155 Abs 4 VAG
Urteil vom 22. April 2026 – 2 StR 470/25
Das Recht des Versorgungsausgleichs soll punktuell angepasst werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett heute auf Vorschlag der Justiz- und Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig beschlossen hat. Bei dem Versorgungsausgleich werden im Rahmen der Scheidung die Rentenansprüche aus der Ehezeit hälftig zwischen den Ex-Ehegatten aufgeteilt. Besondere Probleme bereiten bislang vergessene oder verschwiegene Ansprüche. Wird ein Rentenanspruch beim Versorgungsausgleich vergessen, verschwiegen oder übersehen, geht das bisher zulasten eines Ex-Ehegatten. Künftig sollen solche Rentenanrechte nachträglich zwischen den Ex-Ehegatten ausgeglichen werden können. So soll sichergestellt werden, dass die Ziele des Versorgungsausgleichs – eine faire Teilhabe beider Eheleute an den in der Zeit der Ehe erworbenen Rentenansprüchen – auch wirklich erreicht werden.
Verbreitung von Kindesmissbrauchsdarstellungen, Cyberbetrug oder digitale Gewalt: Internetbezogene Straftaten wie diese sollen künftig besser aufgeklärt werden können. Die Bundesregierung hat dazu heute einen Gesetzentwurf beschlossen. Der Entwurf sieht für Internetzugangsanbieter neue Pflichten vor. Es geht dabei um die Speicherung von Internetprotokoll-Adressen (IP-Adressen). Anbieter sollen künftig verpflichtet sein, die IP-Adressen ihrer Kunden für drei Monate vorsorglich zu speichern. IP-Adressen sind oft der einzige Ansatzpunkt, um Täter bei internetbezogener Kriminalität zu identifizieren. Schon nach geltendem Recht dürfen Ermittlungsbehörden diesen Spuren nachgehen. Bislang läuft dieser Ermittlungsansatz jedoch oft ins Leere. Denn IP-Adressen werden immer wieder neu vergeben – und Internetzugangsanbieter speichern oft nur für wenige Tage, welchem Zugang eine Adresse wann zugeordnet war. Die vorgeschlagene Speicherpflicht bezieht sich ausschließlich auf IP-Adressen und Port-Nummern – nicht auf sonstige Verkehrsdaten. Die Bildung von Bewegungsprofilen im Netz ist ausgeschlossen. Es bleibt außerdem dabei, dass Ermittlungsbehörden nur im Einzelfall, insbesondere beim Verdacht von Straftaten, Auskunft darüber verlangen können, welchem Anschlussinhaber eine IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet war. Der heute beschlossene Gesetzentwurf wurde vom Bundesjustizministerium in enger Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundesdigitalministerium erarbeitet. Er sieht neben der Verpflichtung zur dreimonatigen Speicherung von IP-Adressen weitere Neuregelungen vor.
Beschluss vom 21.04.2026, AZ 5 StR 661/25, ECLI:DE:BGH:2026:210426B5STR661.25.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ 5 StR 31/26, ECLI:DE:BGH:2026:210426B5STR31.26.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ XI ZR 12/25, ECLI:DE:BGH:2026:210426BXIZR12.25.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ 6 B 5.26, ECLI:DE:BVerwG:2026:210426B6B5.26.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ 5 StR 110/26, ECLI:DE:BGH:2026:210426B5STR110.26.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ 6 B 2.26, ECLI:DE:BVerwG:2026:210426B6B2.26.0
Beschluss vom 21.04.2026, AZ XI ZR 49/24, ECLI:DE:BGH:2026:210426BXIZR49.24.0
Beschluss vom 20.04.2026, AZ AnwZ (Brfg) 5/26, ECLI:DE:BGH:2026:200426BANWZ.BRFG.5.26.0
Beschluss vom 20.04.2026, AZ AnwZ (Brfg) 2/26, ECLI:DE:BGH:2026:200426BANWZ.BRFG.2.26.0
Einstweilige Anordnung vom 17.04.2026, AZ 2 BvQ 26/26, ECLI:DE:BVerfG:2026:qk20260417.2bvq002626§ 32 Abs 1 BVerfGG, § 22 AufenthG 2004