Urteil des BPatG München 4. Senat vom 10.05.2022, AZ 4 Ni 25/20 (EP)
Urteil vom 10.05.2022, AZ 4 Ni 25/20 (EP), ECLI:DE:BPatG:2022:100522U4Ni25.20EP.0
Urteil vom 10.05.2022, AZ 4 Ni 25/20 (EP), ECLI:DE:BPatG:2022:100522U4Ni25.20EP.0
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen die in § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 IfSG in der Fassung des Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 (§ 28b IfSG a. F.) geregelte Untersagung der Öffnung von Gaststätten zur Eindämmung der Corona-Pandemie richtete.
Der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Dieter Grimm, LL.M. (Harvard), wird am 11. Mai 2022 sein 85. Lebensjahr vollenden.
Urteil vom 10.05.2022, AZ VI ZR 156/20, ECLI:DE:BGH:2022:100522UVIZR156.20.0§ 256 Abs 1 ZPO, Nr 2300 RVG-VV, § 31 BGB, § 826 BGB, Art 3 Nr 10 EGV 715/2007
Beschluss vom 10.05.2022, AZ VIII B 35/21, ECLI:DE:BFH:2022:B.100522.VIIIB35.21.0§ 79 Abs 2 FGO, § 92 Abs 2 FGO, § 96 Abs 2 FGO, § 116 Abs 6 FGO, § 155 FGO
Beschluss vom 22. März 2022 – 1 StR 455/21
Nichtannahmebeschluss vom 09.05.2022, AZ 2 BvR 9/21, ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20220509.2bvr000921§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, StrRehaG
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 09.05.2022, AZ 1 BvQ 35/22, ECLI:DE:BVerfG:2022:qk20220509.1bvq003522§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Beschluss vom 09.05.2022, AZ B 9 SB 75/21 B, ECLI:DE:BSG:2022:090522BB9SB7521B0
Beschluss vom 09.05.2022, AZ B 5 R 11/22 BH, ECLI:DE:BSG:2022:090522BB5R1122BH0§ 63 Abs 2 SGG, § 64 Abs 2 SGG, § 67 Abs 1 SGG, § 153 Abs 4 SGG, § 160 Abs 2 Nr 1 SGG
Beschluss vom 06.05.2022, AZ V S 7/21 (AdV), ECLI:DE:BFH:2022:BA.060522.VS7.21.0§ 69 FGO, § 12 Abs 2 Nr 1 UStG 2005, Anl 2 UStG 2005, Art 98 EGRL 112/2006, Anh 3 Nr 1 EGRL 112/2006
Urteil vom 05.05.2022, AZ 3 StR 412/21, ECLI:DE:BGH:2022:050522U3STR412.21.0
Urteil vom 05.05.2022, AZ III ZR 131/20, ECLI:DE:BGH:2022:050522UIIIZR131.20.0§ 823 Abs 2 BGB, § 264a Abs 1 Nr 1 StGB
Urteil vom 05.05.2022, AZ III ZR 135/20, ECLI:DE:BGH:2022:050522UIIIZR135.20.0§ 823 Abs 2 BGB, § 264a Abs 1 Nr 1 StGB
Urteil vom 05.05.2022, AZ VII ZR 176/20, ECLI:DE:BGH:2022:050522UVIIZR176.20.0§ 305c Abs 2 BGB
Urteil vom 05.05.2022, AZ 2 AZR 363/21, ECLI:DE:BAG:2022:050522.U.2AZR363.21.0Art 82 Abs 1 EUV 2016/679, Art 15 EUV 2016/679, § 287 Abs 1 S 1 ZPO
Urteil vom 05.05.2022, AZ 2 AZR 483/21, ECLI:DE:BAG:2022:050522.U.2AZR483.21.0§ 242 BGB, § 626 Abs 2 BGB, § 4 S 1 KSchG, § 6 KSchG
Der unter anderem für das allgemeine Persönlichkeitsrecht zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat über einen Anspruch auf Entfernung eines Sandsteinreliefs von einer Kirchenfassade zu entscheiden.
Eine Delegation des Supreme Courts Kenia unter Leitung seiner Präsidentin Martha K. Koome, LL.M. (London) besuchte vom 2. bis zum 4. Mai 2022 das Bundesverfassungsgericht. Die Gäste wurden von Präsident Prof. Dr. Stephan Harbarth, LL.M. (Yale) sowie Richterinnen und Richtern des Bundesverfassungsgerichts empfangen. Themen der Fachgespräche waren die Rollen des Supreme Courts in Kenia und des Bundesverfassungsgerichts in Deutschland sowie Fragen der richterlichen Unabhängigkeit. Zudem waren die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz und Verfassungsstreitigkeiten im Hinblick auf Verfassungsänderungen Gegenstand der Gespräche. Darüber hinaus diente der Besuch dem allgemeinen Erfahrungsaustausch beider Gerichte.
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass das Gesetz über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden an Windparks in Mecklenburg-Vorpommern (Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz – BüGembeteilG) ganz überwiegend mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Dieses Gesetz verpflichtet die Betreiber von Windenergieanlagen (Vorhabenträger), Windparks nur durch eine eigens dafür zu gründende Projektgesellschaft zu betreiben und Anwohnerinnen und Anwohner sowie standortnahe Gemeinden durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen oder stattdessen durch den Erwerb von Sparprodukten durch die Anwohner und die Zahlung einer Abgabe an die Gemeinde mit insgesamt mindestens 20 % an deren Ertrag zu beteiligen. Dadurch soll die Akzeptanz für neue Windenergieanlagen verbessert und so der weitere Ausbau der Windenergie an Land gefördert werden. Die damit verfolgten Gemeinwohlziele des Klimaschutzes, des Schutzes von Grundrechten vor Beeinträchtigungen durch den Klimawandel und der Sicherung der Stromversorgung sind hinreichend gewichtig, um den mit der Beteiligungspflicht verbundenen schwerwiegenden Eingriff in die Berufsfreiheit der Vorhabenträger aus Art. 12 Abs. 1 GG rechtfertigen zu können.