Beschluss des BGH 1. Strafsenat vom 31.12.2025, AZ 1 StR 537/25
Beschluss vom 31.12.2025, AZ 1 StR 537/25, ECLI:DE:BGH:2025:311225B1STR537.25.0
Beschluss vom 31.12.2025, AZ 1 StR 537/25, ECLI:DE:BGH:2025:311225B1STR537.25.0
Beschluss vom 30.12.2025, AZ V ZB 74/25, ECLI:DE:BGH:2025:301225BVZB74.25.0
Beschluss vom 17. Dezember 2025 – 5 StR 515/25
Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Klinkhammer wird mit Ablauf des 31. Dezember 2025 in den Ruhestand treten.
Menschen, die für das Gemeinwohl tätig sind, sollen strafrechtlich besser geschützt werden. Insbesondere sollen die Mindeststrafen für Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten, Angehörige der Rettungsdienste und der Feuerwehr, Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher erhöht werden. Wer diese Personen tätlich angreift, soll künftig mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten statt wie bisher von mindestens drei Monaten bestraft werden; in besonders schweren Fällen soll eine Mindeststrafe von einem Jahr statt wie bisher sechs Monaten drohen. Es soll gesetzlich klargestellt werden, dass auch hinterlistige Überfälle auf die genannten Personen zu den besonders schweren Fällen tätlicher Angriffe gehören. Auch Angriffe auf medizinisches Personal (etwa Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte) sollen künftig strenger bestraft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums vor, der heute veröffentlicht wurde. Um das demokratische Gemeinwesen insgesamt besser zu schützen, sind darüber hinaus weitere Anpassungen des Strafrechts vorgesehen.
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 29.12.2025, AZ 2 BvQ 82/25, ECLI:DE:BVerfG:2025:qk20251229.2bvq008225§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 32 Abs 1 BVerfGG
Beschluss vom 23.12.2025, AZ 5 StR 603/25, ECLI:DE:BGH:2025:231225B5STR603.25.0
Beschluss vom 11. Dezember 2025 – 6 StR 353/25
Beschluss vom 16. Dezember 2025 – 5 StR 646/25
Beschluss vom 15. Dezember 2025 – 4 StR 562/25
Straftaten im Internet sollen besser aufgeklärt werden können. Internetanbieter sollen deshalb verpflichtet werden, die an ihre Kunden vergebenen Internetprotokoll-Adressen (IP-Adressen) für drei Monate vorsorglich zu sichern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heute veröffentlicht. Der Gesetzentwurf sieht außerdem ein neues Ermittlungsinstrument vor: die Sicherungsanordnung. Mit ihr sollen Telekommunikationsanbieter anlassbezogen verpflichtet werden können, weitere Verkehrsdaten für drei Monate zu sichern. Darüber hinaus schlägt der Gesetzentwurf eine Erleichterung der Funkzellenabfrage vor.
Nichtannahmebeschluss vom 19.12.2025, AZ 2 BvR 1792/25, ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20251219.2bvr179225Art 20 Abs 3 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 90 Abs 2 S 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG, Art 1 RuStAGuaÄndG
Beschluss vom 19.12.2025, AZ 4 StR 519/25, ECLI:DE:BGH:2025:191225B4STR519.25.0
Urteil vom 19.12.2025, AZ V ZR 15/24, ECLI:DE:BGH:2025:191225UVZR15.24.0§ 242 BGB, § 1 Abs 3 ErbbauV, § 767 Abs 1 ZPO, § 794 Abs 1 Nr 5 ZPO, § 795 Abs 1 ZPO
Beschluss vom 16. Dezember 2025 – 1 StR 270/24
Beschluss vom 18.12.2025, AZ XI ZB 8/25, ECLI:DE:BGH:2025:181225BXIZB8.25.0
Beschluss vom 18.12.2025, AZ I ZR 182/22, ECLI:DE:BGH:2025:181225BIZR182.22.0
Beschluss vom 18.12.2025, AZ V ZB 42/25, ECLI:DE:BGH:2025:181225BVZB42.25.0
Beschluss vom 18.12.2025, AZ 7 B 9.25, ECLI:DE:BVerwG:2025:181225B7B9.25.0
Urteil vom 18.12.2025, AZ X ZR 167/23, ECLI:DE:BGH:2025:181225UXZR167.23.0Art 56 EuPatÜbk, § 4 PatG