1. Veräußert der Schuldner einen Vermögensgegenstand, dessen objektiver Wert denjenigen der vereinbarten Gegenleistung… (Urteil des BGH 9. Zivilsenat)
Urteil vom 22.10.2020, AZ IX ZR 208/18, ECLI:DE:BGH:2020:221020UIXZR208.18.0§ 134 Abs 1 InsO
Urteil vom 22.10.2020, AZ IX ZR 208/18, ECLI:DE:BGH:2020:221020UIXZR208.18.0§ 134 Abs 1 InsO
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit heute veröffentlichtem Beschluss eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die Äußerungen des Münchner Oberbürgermeisters betraf. Dieser hatte auf eine schriftliche Eingabe einer Privatperson hin das Ausstellungskonzept des Dokumentationszentrums über die Geschichte Münchens in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Dokumentationszentrum) in Schutz genommen und die fehlende Einbeziehung der wissenschaftlichen Werke des Beschwerdeführers gerechtfertigt. Die Kammer kommt zu dem Ergebnis, dass die Äußerungen des kommunalen Wahlbeamten die verfassungsrechtlichen Grenzen nicht überschritten haben. Die insoweit geltenden Maßstäbe sind von den besonderen Neutralitätsanforderungen zu unterscheiden, die für amtliche Äußerungen von Regierungsmitgliedern im parteipolitischen Wettbewerb gelten.
Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat heute einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, mit der ein landesrechtliches Beherbergungsverbot als Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie außer Vollzug gesetzt werden sollte. Zur Begründung führt die Kammer aus, dass der Antrag unzulässig ist, weil die erforderlichen Darlegungen fehlen. Die Antragsteller haben sich weder vertieft mit der Regelung selbst noch mit den Argumenten auseinandergesetzt, die für und gegen ein sachlich und zeitlich beschränktes Beherbergungsverbot sprechen. So haben die Antragsteller auch nicht begründet, warum es ihnen nicht möglich wäre, einen Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus zu erlangen. Insgesamt bewirkt ein Beherbergungsverbot zwar schwerwiegende Eingriffe in Grundrechte insbesondere der Beherbergungsbetriebe, die nur gerechtfertigt werden können, wenn sie als Maßnahme der Pandemiebekämpfung verhältnismäßig sind. Ob das hier angegriffene landesrechtliche Verbot deshalb außer Vollzug zu setzen wäre, hatte die Kammer hier ebenso wenig zu entscheiden wie über die Vereinbarkeit von Beherbergungsverboten mit dem Grundgesetz.
Einstweilige Anordnung vom 22.10.2020, AZ 1 BvR 1949/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201022.1bvr194920Art 5 Abs 1 S 2 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 94 Abs 1 StPO, § 94 Abs 2 StPO
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 22.10.2020, AZ 1 BvQ 116/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:qk20201022.1bvq011620§ 32 Abs 1 BVerfGG, § 17 Abs 2 CoronaVV SH 11
Pressemitteilung Nr. 39/20 | Vorausabtretung der Insolvenzverwaltervergütung einer angestellten Rechtsanwältin an die Arbeitgeberkanzlei
Beschluss vom 21.10.2020, AZ B 13 R 59/19 B, ECLI:DE:BSG:2020:211020BB13R5919B0§ 96 Abs 1 SGG, § 160 Abs 2 Nr 1 SGG, § 160 Abs 2 Nr 3 SGG, § 160a Abs 2 S 3 SGG, § 43 SGB 6
Beschluss vom 21.10.2020, AZ VII B 121/19, ECLI:DE:BFH:2020:B.211020.VIIB121.19.0§ 227 AO, § 240 AO, § 76 Abs 2 FGO, § 96 Abs 1 S 2 FGO, Art 103 Abs 1 GG
Beschluss vom 21.10.2020, AZ VII B 119/19, ECLI:DE:BFH:2020:B.211020.VIIB119.19.0§ 62 Abs 3 S 3 FGO, § 65 Abs 1 S 1 FGO, § 47 ZPO, Art 103 Abs 1 GG
Beschluss vom 21.10.2020, AZ XII ZB 363/20, ECLI:DE:BGH:2020:211020BXIIZB363.20.0§ 4 Abs 1 S 2 Nr 2 aF VBVG
Beschluss vom 21.10.2020, AZ XII ZR 114/19, ECLI:DE:BGH:2020:211020BXIIZR114.19.0Art 103 Abs 1 GG, § 398 Abs 1 ZPO, § 529 Abs 1 Nr 1 ZPO
Beschluss vom 21.10.2020, AZ XII ZB 276/20, ECLI:DE:BGH:2020:211020BXIIZB276.20.0§ 17a GVG
Urteil vom 21.10.2020, AZ VIII ZR 261/18, ECLI:DE:BGH:2020:211020UVIIIZR261.18.0§ 511 ZPO, § 780 Abs 1 BGB, § 1967 BGB
Beschluss vom 21.10.2020, AZ B 13 R 7/19 B, ECLI:DE:BSG:2020:211020BB13R719B0§ 160 Abs 2 Nr 1 SGG, § 160a Abs 2 S 3 SGG, RV/UVAbk POL, SozSichAbk POL, § 30 Abs 3 S 1 SGB 1
Stattgebender Kammerbeschluss vom 21.10.2020, AZ 2 BvR 652/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201021.2bvr065220Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 19 Abs 4 GG, Art 33 Abs 2 GG, Art 33 Abs 5 GG
Nichtannahmebeschluss vom 21.10.2020, AZ 2 BvR 2473/17, 2 BvR 2696/18, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201021.2bvr247317Art 2 Abs 2 S 2 GG, Art 104 Abs 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 67d Abs 2 S 1 StGB
Besserer Schutz von Kindern durch schärfere Strafen, effektive Strafverfolgung, Verbesserungen bei der Prävention und Verankerung von Qualifikationsanforderungen in der Justiz Die Bundesregierung hat heute den von der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder beschlossen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erklärt: „Immer wieder erleben wir, dass Kindern durch … Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder (Pressemeldung des BMJV)
Beschluss vom 20.10.2020, AZ 25 W (pat) 581/19, ECLI:DE:BPatG:2020:201020B25Wpat581.19.0§ 8 Abs 2 Nr 1 MarkenG
Beschluss vom 20.10.2020, AZ 25 W (pat) 580/19, ECLI:DE:BPatG:2020:201020B25Wpat580.19.0§ 8 Abs 2 Nr 1 MarkenG
Beschluss vom 20.10.2020, AZ 2 B 36/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:201020B2B36.20.0