Beschluss des BGH 3. Strafsenat vom 15.11.2022, AZ StB 50/22
Beschluss vom 15.11.2022, AZ StB 50/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122BSTB50.22.0
Beschluss vom 15.11.2022, AZ StB 50/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122BSTB50.22.0
Beschluss vom 15.11.2022, AZ AK 44/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122BAK44.22.0
Beschluss vom 15.11.2022, AZ StB 51/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122BSTB51.22.0
Beschluss vom 15.11.2022, AZ 6 StR 388/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122B6STR388.22.0
Beschluss vom 15.11.2022, AZ XI ZR 31/22, ECLI:DE:BGH:2022:151122BXIZR31.22.0
Mit heute veröffentlichten Beschlüssen hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts zwei Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen. Der aktive Teil einer Studentenverbindung und ein bundesweit tätiger Verein wandten sich erfolglos gegen ihre Nennung in Verfassungsschutzberichten. Damit sind zwar Grundrechtseingriffe verbunden. Doch sind diese auch zu rechtfertigen. Jedenfalls ist nicht zu beanstanden, dass die Verwaltungsgerichte in beiden Fällen davon ausgegangen sind, dass tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht von Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung vorlagen und die Vereinigungen daher im Verfassungsschutzbericht genannt werden konnten.
Urteil vom 15. November 2022 – 6 StR 237/21
Urteil vom 15. November 2022 – XI ZR 551/21
Beschluss vom 14.11.2022, AZ 6 B 14/22, ECLI:DE:BVerwG:2022:141122B6B14.22.0§ 133 BGB, § 157 BGB, § 86 Abs 1 VwGO, § 108 Abs 1 S 1 VwGO, § 137 Abs 2 VwGO
Beschluss vom 14.11.2022, AZ XI B 105/21, ECLI:DE:BFH:2022:B.141122.XIB105.21.0§ 15 Abs 1 S 1 Nr 1 S 2 UStG 2005, § 31 Abs 5 UStDV 2005, § 115 Abs 2 Nr 1 FGO, § 14 UStG 2005, UStG VZ 2014
Beschluss vom 14.11.2022, AZ XI B 106/21, ECLI:DE:BFH:2022:B.141122.XIB106.21.0§ 41 Abs 1 FGO
Beschluss vom 14.11.2022, AZ VIa ZR 286/22, ECLI:DE:BGH:2022:141122BVIAZR286.22.0
Beschluss vom 14.11.2022, AZ 6 StR 412/22, ECLI:DE:BGH:2022:141122B6STR412.22.0
Beschluss vom 14.11.2022, AZ 6 StR 426/22, ECLI:DE:BGH:2022:141122B6STR426.22.0
Beschluss vom 14.11.2022, AZ 6 StR 392/22, ECLI:DE:BGH:2022:141122B6STR392.22.0
Das Landgericht Frankfurt am Main hat den Angeklagten wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Beschluss vom 11.11.2022, AZ VIII B 97/21, ECLI:DE:BFH:2022:B.111122.VIIIB97.21.0§ 4 Abs 3 EStG 2002, § 162 Abs 1 S 1 AO, § 162 Abs 2 S 1 AO, § 4 Abs 3 EStG 2009, Art 103 Abs 1 GG
Beschluss vom 11.11.2022, AZ II E 3/22, ECLI:DE:BFH:2022:B.111122.IIE3.22.0§ 52 Abs 1 GKG, § 52 Abs 3 GKG, § 66 Abs 6 S 2 GKG, § 13a ErbStG 1997 vom 01.11.2011, § 13b ErbStG 1997 vom 01.11.2011
Beschluss vom 11.11.2022, AZ VIII B 64/22 (AdV), ECLI:DE:BFH:2022:BA.111122.VIIIB64.22.0§ 240 Abs 1 S 1 AO, § 69 Abs 3 S 1 FGO, § 69 Abs 2 S 2 FGO, § 218 Abs 2 AO, § 11 Abs 2 FGO
Mit am heutigen Tag veröffentlichtem Beschluss hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde von Eltern nicht zur Entscheidung angenommen, denen wegen des Verdachts erheblicher Misshandlungen ihres zu den Vorfallzeitpunkten nur wenige Monate alten Kindes weite Teile des Sorgerechts entzogen wurden. Das als Beschwerdegericht zuständige Oberlandesgericht hat sich nach Einholung mehrerer medizinischer Gutachten und weiterer ärztlicher Stellungnahmen auf der Grundlage einer ausführlichen Beweiswürdigung die Überzeugung verschafft, dass sowohl der bei dem Kind festgestellte Spiralbruch eines Oberschenkels als auch der im Verhältnis zum Gesichtsschädel überdimensionierte Gehirnschädel auf körperlichen Misshandlungen im elterlichen Haushalt und nicht auf einem Unfallgeschehen oder einer Erkrankung des Kindes beruhen. Aus den in der Vergangenheit zugefügten Misshandlungen leitete das Oberlandesgericht ab, dass das Kindeswohl im elterlichen Haushalt auch zukünftig erheblich gefährdet sein werde und entzog deshalb den Eltern insbesondere das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit einer Folge einer Fremdunterbringung des Kindes.