Inhaltliche Anforderungen an die Berufungsbegründung (Beschluss des BGH 6. Zivilsenat)
Beschluss vom 25.08.2020, AZ VI ZB 5/20, ECLI:DE:BGH:2020:250820BVIZB5.20.0§ 520 Abs 3 S 2 Nr 2 ZPO
Beschluss vom 25.08.2020, AZ VI ZB 5/20, ECLI:DE:BGH:2020:250820BVIZB5.20.0§ 520 Abs 3 S 2 Nr 2 ZPO
Beschluss vom 25.08.2020, AZ VI ZB 79/19, ECLI:DE:BGH:2020:250820BVIZB79.19.0Art 2 Abs 1 GG, Art 20 Abs 3 GG, § 130a Abs 5 S 1 ZPO
Beschluss vom 25.08.2020, AZ VIII ARZ 2/20, ECLI:DE:BGH:2020:250820BVIIIARZ2.20.0§ 45 Abs 3 ZPO
Beschluss vom 25.08.2020, AZ VIII ARZ 1/20, ECLI:DE:BGH:2020:250820BVIIIARZ1.20.0
Einstweilige Anordnung vom 24.08.2020, AZ 1 BvR 1780/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200824.1bvr178020Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 1632 Abs 4 BGB, § 33 SGB 8
Beschluss vom 20.08.2020, AZ B 12 KR 15/20 B, ECLI:DE:BSG:2020:200820BB12KR1520B0
Beschluss vom 20.08.2020, AZ IX S 3/20, ECLI:DE:BFH:2020:B.200820.IXS3.20.0§ 133a FGO, § 96 Abs 2 FGO, Art 103 Abs 1 GG, § 76 Abs 1 S 1 FGO
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit heute veröffentlichtem Beschluss auf Grundlage einer Folgenabwägung einem Eilantrag syrischer Journalisten gegen eine sitzungspolizeiliche Verfügung des Oberlandesgerichts Koblenz stattgegeben. Dieses hatte ihnen in einem Völkerstrafverfahren gegen mutmaßliche ehemalige Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes nicht gestattet, durch eigene Vorkehrungen oder durch Zulassung zur gerichtlich gestellten Dolmetscheranlage das deutschsprachige Prozessgeschehen simultan ins Arabische übersetzen zu lassen.
Die Kammer bekräftigt, dass das Grundrecht der Pressefreiheit Medienvertretern einen Anspruch auf gleichberechtigten und reellen Zugang zu Gerichtsverhandlungen zum Zweck der Berichterstattung verschafft. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Anspruch unter besonderen Umständen auch ein Recht auf Zulassung von Hilfsmitteln einschließt, die benötigt werden, um sich die Inhalte des Prozessgeschehens tatsächlich zu erschließen. Angesichts dessen gebietet eine Folgenabwägung in Anbetracht des besonderen Interesses gerade syrischer Medien und der von ihnen informierten Öffentlichkeit an dem vorliegenden Strafverfahren den Erlass der beantragten einstweiligen Anordnung.
(WindSeeG)
Urteil vom 20. August 2020 – 3 StR 40/20
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 20.08.2020, AZ 1 BvQ 60/20, 1 BvQ 64/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:qk20200820.1bvq006020§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 34 Abs 2 BVerfGG
Nichtannahmebeschluss vom 20.08.2020, AZ 1 BvR 1668/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200820.1bvr166820§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 90 Abs 2 S 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren vom 20.08.2020, AZ 1 BvR 1468/18, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200820.1bvr146818§ 90 BVerfGG, § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG
Nichtannahmebeschluss vom 20.08.2020, AZ 1 BvR 886/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200820.1bvr088620Art 6 Abs 2 S 1 GG, § 159 Abs 2 FamFG
Beschluss vom 20.08.2020, AZ 25 W (pat) 532/19, ECLI:DE:BPatG:2020:200820B25Wpat532.19.0§ 8 Abs 2 Nr 1 MarkenG
Urteil vom 19. August 2020 – 5 StR 558/19
Beschluss vom 19.08.2020, AZ B 13 R 180/19 B, ECLI:DE:BSG:2020:190820BB13R18019B0§ 62 SGG, § 103 SGG, § 128 Abs 1 S 1 SGG, § 160 Abs 2 Nr 3 Halbs 2 SGG, § 160a Abs 2 S 3 SGG
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung der Partei Alternative für Deutschland (AfD) verworfen, mit dem diese das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zu Zahlungen an eine ihr nahestehende politische Stiftung zur Unterstützung ihrer gesellschaftspolitischen und demokratischen Bildungsarbeit verpflichten wollte. Im Wesentlichen hat der Senat zur Begründung angeführt, dass der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung unzulässig ist, weil er auf Rechtsfolgen gerichtet ist, die im Organstreitverfahren grundsätzlich nicht bewirkt werden können. Die überdies wegen Besorgnis der Befangenheit gestellten Ablehnungsgesuche der Antragstellerin gegen drei Richter des Bundesverfassungsgerichts, die bereits im von der Stiftung zuvor erfolglos angestrengten Verfassungsbeschwerdeverfahren 2 BvR 649/19 mitgewirkt hatten, hat der Senat als unzulässig verworfen. Gleichzeitig hat er entschieden, dass die Mitwirkung dieser Richter im Verfassungsbeschwerdeverfahren keinen gesetzlichen Ausschließungsgrund erfüllt.
Urteil vom 19.08.2020, AZ XI R 32/18, ECLI:DE:BFH:2020:U.190820.XIR32.18.0§ 4 Abs 1 S 1 EStG 2002, § 5 Abs 1 S 1 EStG 2002, § 5 Abs 2a EStG 2002, § 8 Abs 1 S 1 KStG 2002, § 246 Abs 1 S 3 HGB
Beschluss vom 18.08.2020, AZ 5 StR 262/20, ECLI:DE:BGH:2020:180820B5STR262.20.0