Außerordentliche Kündigung – Nachschieben von Kündigungsgründen – Kündigungserklärungsfrist (Beschluss des BAG 2. Senat)
Beschluss vom 12.01.2021, AZ 2 AZN 724/20, ECLI:DE:BAG:2021:120121.B.2AZN724.20.0§ 626 Abs 2 BGB, § 72a ArbGG
Beschluss vom 12.01.2021, AZ 2 AZN 724/20, ECLI:DE:BAG:2021:120121.B.2AZN724.20.0§ 626 Abs 2 BGB, § 72a ArbGG
Der unter anderem für Rechtsstreitigkeiten über Dienstverhältnisse zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs wird über einen Fall entscheiden, in dem ein demenzkranker Pflegeheimbewohner bei dem Sturz aus dem Fenster seines im dritten Obergeschoss gelegenen Zimmers tödliche Verletzungen erlitt.
Nr. 4/2020Beschluss vom 16. Dezember 2020 – 6 StR 314/20
Nichtannahmebeschluss vom 11.01.2021, AZ 1 BvR 2582/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210111.1bvr258220§ 90 Abs 2 S 1 BVerfGG, CoronaVV BY 10, CoronaVV BY 11, CoronaVV BY 12, CoronaVV BY 9
Nichtannahmebeschluss vom 11.01.2021, AZ 2 BvR 1948/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210111.2bvr194820§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Kammerbeschluss ohne Begründung vom 11.01.2021, AZ 1 BvR 2356/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210111.1bvr235620§ 93d Abs 1 S 3 BVerfGG, § 32 Abs 6 SOG ND vom 17.12.2019, § 32 Abs 7 SOG ND vom 20.05.2019
Einstweilige Anordnung vom 08.01.2021, AZ 2 BvR 852/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210108.2bvr085220Art 2 Abs 2 S 2 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 32 Abs 6 S 2 BVerfGG, § 50 IRG, § 55 IRG
Beschluss vom 08.01.2021, AZ 2 BvC 13/19, ECLI:DE:BVerfG:2021:cs20210108.2bvc001319§ 19 Abs 1 BVerfGG, § 19 Abs 2 S 1 BVerfGG, § 24 S 2 BVerfGG, § 48 BVerfGG
Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat am 29. Dezember 2020 mehrere Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, mit denen verhindert werden sollte, dass Teile des am 30. Dezember 2020 verkündeten Gesetzes zur Verbesserung des Vollzugs im Arbeitsschutz (Arbeitsschutzkontrollgesetz) zum 1. Januar 2021 in Kraft treten (vgl. Pressemitteilung Nr. 109/2020 vom 30. Dezember 2020). Heute wurde die Begründung übermittelt. Danach sind die Anträge auf Eilrechtsschutz teilweise bereits unzulässig, weil nicht hinreichend dargelegt wurde, dass durch ein Abwarten bis zum Abschluss der Verfahren über die noch zu erhebenden Verfassungsbeschwerden die geforderten schweren, kaum oder nicht reversiblen Nachteile entstehen. Soweit gravierende Nachteile dargelegt wurden, haben die Anträge in der Sache keinen Erfolg, da die Interessen der Antragstellenden gegenüber den Zielen des Gesetzgebers nicht eindeutig überwiegen. Teils wären noch zu erhebende Verfassungsbeschwerden auch von vornherein unzulässig, weil sie nicht den Anforderungen an die Subsidiarität genügten, denn die Frage, ob die neuen Verbote auf Tätigkeiten im Umfeld des Kernbereichs der Fleischwirtschaft überhaupt Anwendung finden, ist zunächst fachgerichtlich zu klären.
Nichtannahmebeschluss vom 05.01.2021, AZ 1 BvR 1771/20, 1 BvR 1847/20, 1 BvR 1865/20, 1 BvR 1866/20, 1 BvR 1925/20
… mehr, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210105.1bvr177120Art 101 Abs 1 S 2 GG, Art 267 Abs 3 AEUV, Art 1 Abs 1 Buchst a EGRL 59/98, § 17 Abs 1 KSchG, § 17 Abs 3 S 4 KSchG
Beschluss vom 05.01.2021, AZ XI S 20/20 (PKH), ECLI:DE:BFH:2021:B.050121.XIS20.20.0§ 13b Abs 2 S 2 UStG 2005, § 13b Abs 1 S 1 Nr 4 UStG 2005, § 14c Abs 1 S 2 UStG 2005, § 17 Abs 1 UStG 2005, Art 203 EGRL 112/2006
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 04.01.2021, AZ 1 BvQ 108/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:qk20210104.1bvq010820Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 90 BVerfGG, Art 1 Nr 6a Buchst b PDSG
Nichtannahmebeschluss vom 04.01.2021, AZ 1 BvR 619/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210104.1bvr061920Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 90 BVerfGG, EUV 2016/679, § 68b Abs 2 S 1 SGB 5 vom 14.10.2020
Stattgebender Kammerbeschluss vom 04.01.2021, AZ 2 BvR 673/20, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210104.2bvr067320Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 19 Abs 4 GG, § 93c Abs 1 S 1 BVerfGG, § 109 StVollzG
Beschluss vom 11. November 2020 – 5 StR 256/20
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die von Fachgerichten für zulässig erachtete Überstellung nach Rumänien zum Zwecke der Strafverfolgung beziehungsweise der Strafvollstreckung die Beschwerdeführer in ihrem Grundrecht aus Art. 4 Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRCh) verletzt.
Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat heute mehrere Anträge auf einstweilige Anordnungen abgelehnt, mit denen verhindert werden sollte, dass Teile des am 30. Dezember 2020 verkündeten Gesetzes zur Verbesserung des Vollzugs im Arbeitsschutz (Arbeitsschutzkontrollgesetz) zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Sie betreffen eine neue Regelung, die den Unternehmen der Fleischwirtschaft ab dem 1. Januar den Einsatz von Fremdpersonal auf der Grundlage von Werkverträgen im Bereich der Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung in ihrem Betrieb untersagt. Für die Führung eines Betriebes gilt vor Ort ein Kooperationsverbot. Zudem ist die Beschäftigung von Fremdpersonal in Leiharbeit ab dem 1. April 2021 nur noch bis zum 1. April 2024 unter besonderen Bedingungen zulässig und danach auf diesem Sektor ebenfalls verboten.
Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Markus Gehrlein wird mit Ablauf des
31. Dezember 2020 auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt werden.
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 29.12.2020, AZ 1 BvQ 165/20, 1 BvQ 166/20, 1 BvQ 167/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:qk20201229.1bvq016520
Ablehnung einstweilige Anordnung vom 29.12.2020, AZ 1 BvQ 152/20, 1 BvQ 153/20, 1 BvQ 154/20, 1 BvQ 155/20, 1 BvQ 156/20
… mehr, ECLI:DE:BVerfG:2020:qk20201229.1bvq015220§ 32 Abs 1 BVerfGG, § 32 Abs 5 S 1 BVerfGG, § 6a SAFleischWiG vom 22.12.2020, § 6b SAFleischWiG vom 22.12.2020, § 7 Abs 1 SAFleischWiG vom 22.12.2020