Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Strafbarkeit von „Feindeslisten“ (Pressemeldung des BMJV)

Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes gegen sogenannte „Feindeslisten“ beschlossen. Damit setzt die Bundesregierung eine weitere Maßnahme um, die der Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus beschlossen hat. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erklärt: „Wir müssen Menschen besser vor Hass und Hetze schützen. Einschüchterungsversuche treffen viele Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Strafbarkeit von „Feindeslisten“ (Pressemeldung des BMJV)

Der Verhandlungstermin ist von 10.30 Uhr auf 9.00 Uhr vorverlegt. Verhandlungstermin am 26. März 2021, Saal E 101 – V ZR 299/19 (Anwendbarkeit von § 9a Abs. 2 WEG n.F. auch für bereits vor dem 1. Dezember 2020 anhängige Verfahren?) (Pressemeldung des BGH)

Anlässlich eines Revisionsverfahrens, in dem ein Wohnungseigentümer von dem Eigentümer des Nachbargrundstücks die Beseitigung von vier dort angepflanzten Zypressen verlangt, hat der V. Zivilsenat zu entscheiden, welche Auswirkungen der seit dem 1. Dezember 2020 geltende § 9a Abs. 2 WEG auf die Prozessführungsbefugnis eines Klägers hat, wenn die Klage vor dem 1. Dezember 2020 erhoben worden ist.

Gesetzliche Unfallversicherung – Berufskrankheit – Drucker – Druckmaschinen – Polyneuropathie – Enzephalopathie – Lösungsmittel oder deren Gemische – versicherte Tätigkeit – Feststellungen – Ermittlungs- und Feststellungspflicht – Amtsermittlungsgrundsatz – Sachverhalt – freie richterliche Beweiswürdigung – allgemeine (generelle) Tatsachen – Anknüpfungs- und Befundtatsachen – arbeitstechnische Voraussetzungen – Exposition – Dosis-Wirkung-Beziehung – arbeitsmedizinische Voraussetzungen – Erkrankung – Kausalität – Verursachung – Mitverursachung – wissenschaftlicher Erkenntnisstand (Urteil des BSG 2. Senat)

Urteil vom 16.03.2021, AZ B 2 U 11/19 R§ 9 Abs 1 S 1 SGB 7, Anl 1 Nr 1317 BKV, § 103 SGG, § 118 Abs 1 S 1 SGG, § 128 Abs 1 S 1 SGG

(Markenbeschwerdeverfahren – Antrag auf Akteneinsicht – ein Antrag auf Einsicht in die vernichteten Akten einer Markenanmeldung geht ins Leere – zu den tatsächlichen Bestandteilen der Anmeldeakte im Sinne von § 62 Abs. 1 MarkenG – zum berechtigten Interesse der Öffentlichkeit an einer Information über getätigte Markenanmeldungen – DPMAregister – den Bestimmungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) gehen die Vorschritten des Markengesetzes als Lex Specialis vor) (Beschluss des BPatG München 25. Senat)

Beschluss vom 15.03.2021, AZ 25 W (pat) 41/20, ECLI:DE:BPatG:2021:150321B25Wpat41.20.0§ 62 Abs 1 MarkenG

Soziales

(Sozialgerichtliches Verfahren – Nichtzulassungsbeschwerde – grundsätzliche Bedeutung – keine ausreichende Darlegung der Klärungsbedürftigkeit – Grundsicherung für Arbeitsuchende – Anwendung der verkürzten Frist von 1 Jahr nach § 40 Abs 1 S 2 SGB 2 aF iVm § 44 SGB 10 auf die Überprüfung von Erstattungsbescheiden bei endgültiger Entscheidung nach vorläufiger Leistungsbewilligung) (Beschluss des BSG 4. Senat)

Beschluss vom 12.03.2021, AZ B 4 AS 396/20 B, ECLI:DE:BSG:2021:120321BB4AS39620B0§ 160a Abs 2 S 3 SGG, § 160 Abs 2 Nr 1 SGG, § 40 Abs 1 S 2 SGB 2 vom 21.07.2014, § 40 Abs 1 S 2 Nr 2 SGB 2 vom 26.07.2016, § 44 Abs 1 SGB 10