ZivilR

GmbH im Insolvenzeröffnungsverfahren: Anwendbarkeit des Verzichts- und Vergleichsverbots auf Vereinbarungen über die Haftung des Geschäftsführers für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit bei Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters (Urteil des BGH 2. Zivilsenat)

Urteil vom 20.04.2021, AZ II ZR 387/18, ECLI:DE:BGH:2021:200421UIIZR387.18.0§ 9b Abs 1 S 1 GmbHG vom 23.10.2008, § 43 Abs 3 S 2 GmbHG vom 23.10.2008, § 64 S 1 GmbHG vom 23.10.2008, § 64 S 4 GmbHG vom 23.10.2008

Verhandlungstermin in Sachen III ZR 179/20 und III ZR 192/20 am 22. Juli 2021, 12.00 Uhr, Sitzungssaal E 101 (Ansprüche gegen den Betreiber eines sozialen Netzwerks, der unter dem Vorwurf der „Hassrede“ Beiträge gelöscht und Konten gesperrt hat) (Pressemeldung des BGH)

Der für Rechtsstreitigkeiten über Dienstverhältnisse zuständige III. Zivilsenat wird darüber zu entscheiden haben, ob die Nutzer eines sozialen Netzwerks Ansprüche gegen dessen Betreiber haben, weil dieser unter dem Vorwurf von „Hassrede“ ihre Beiträge gelöscht und vorübergehend ihre Konten gesperrt hat.