Urteil des BGH 6a. Zivilsenat vom 28.01.2026, AZ VIa ZR 251/23
Urteil vom 28.01.2026, AZ VIa ZR 251/23, ECLI:DE:BGH:2026:280126UVIAZR251.23.0
Urteil vom 28.01.2026, AZ VIa ZR 251/23, ECLI:DE:BGH:2026:280126UVIAZR251.23.0
Urteil vom 28.01.2026, AZ VIa ZR 1477/22, ECLI:DE:BGH:2026:280126UVIAZR1477.22.0
Auch bei im Wesentlichen mit Hilfe einer App durchgeführter sog. Plattformarbeit kann für eine räumliche Einheit nur dann ein eigener Betriebsrat gewählt werden, wenn diese einen Betrieb oder selbstständigen Betriebsteil iSd. Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) darstellt. Das setzt eine eigene organisatorische Leitung oder ein Mindestmaß an organisatorischer Selbstständigkeit voraus. | Die hiergegen gerichteten Rechtsbeschwerden der Betriebsräte hatten insoweit vor dem Siebten Senat des Bundesarbeitsgerichts keinen Erfolg. Betriebsräte werden nach § 1 BetrVG in Betrieben gewählt. Als Betriebe gelten unter den Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Satz 1 BetrVG auch selbstständige Betriebsteile. Eine organisatorische Einheit ist ein Betrieb, wenn sie in den wesentlichen personellen und sozialen Angelegenheiten von einer einheitlichen, für diese Einheit bestehenden Leitung gesteuert wird. Für das Vorliegen eines Betriebsteils genügt ein Mindestmaß an organisatorischer Selbstständigkeit gegenüber dem Hauptbetrieb. Diese Maßgaben gelten auch, wenn die Arbeitsverhältnisse im Wesentlichen „digital“ mit Hilfe einer App gesteuert werden. Danach sind die Landesarbeitsgerichte zutreffend davon ausgegangen, bei den einzelnen Remote-Cities handele es sich nicht um betriebsratsfähige Organisationseinheiten. Die Zusammenfassung zu einem Liefergebiet mit eigenem Dienstplan ist hierfür nicht ausreichend. Den Remote-Cities fehlt es bereits an einem Mindestmaß organisatorischer Selbstständigkeit, welches sich nicht allein durch die dort beschäftigten Auslieferungsfahrer als Interessengemeinschaft vermittelt.
Urteil vom 28. Januar – VIII ZR 228/23
Beschluss vom 18. November 2025 – II ZB 9/23
Beschluss vom 27.01.2026, AZ 1 ABR 18/25, ECLI:DE:BAG:2026:270126.B.1ABR18.25.0
Urteil vom 27.01.2026, AZ IX R 33/22, ECLI:DE:BFH:2026:U.270126.IXR33.22.0§ 5 Abs 1 S 1 EStG 2009, § 8 Abs 1 KStG 2002, § 238 HGB, §§ 238ff HGB, § 252 Abs 1 Nr 4 Halbs 2 HGB
Urteil vom 27.01.2026, AZ 9 AZR 32/25, ECLI:DE:BAG:2026:270126.U.9AZR32.25.0§ 8 Abs 1 TzBfG, § 8 Abs 2 TzBfG, § 8 Abs 4 TzBfG, § 8 Abs 5 S 1 TzBfG, § 8 Abs 5 S 2 TzBfG
Beschluss vom 27.01.2026, AZ 4 BN 17.25, ECLI:DE:BVerwG:2026:270126B4BN17.25.0
Beschluss vom 27.01.2026, AZ 4 BN 18.25, ECLI:DE:BVerwG:2026:270126B4BN18.25.0
Urteil vom 27.01.2026, AZ IX R 4/25, ECLI:DE:BFH:2026:U.270126.IXR4.25.0§ 23 Abs 1 S 1 Nr 2 S 2 EStG 2009, § 22 Nr 2 EStG 2009, EStG VZ 2021
Beschluss vom 27.01.2026, AZ VIII B 103/24, ECLI:DE:BFH:2026:B.270126.VIIIB103.24.0§ 115 Abs 2 Nr 1 FGO, § 116 Abs 3 S 3 FGO, § 130 Abs 2 Nr 3 AO, § 131 Abs 2 S 1 Nr 3 AO, § 228 AO
Beschluss vom 27.01.2026, AZ VIII B 81/24, ECLI:DE:BFH:2026:B.270126.VIIIB81.24.0§ 130 Abs 2 Nr 3 AO, § 131 Abs 2 S 1 Nr 3 AO, § 228 AO, § 229 Abs 1 S 3 AO vom 16.12.2022, § 20 Abs 1 Nr 1 S 1 EStG 2002
Beschluss vom 27.01.2026, AZ VIII B 20/25, ECLI:DE:BFH:2026:B.270126.VIIIB20.25.0§ 52d S 2 FGO, § 52d S 3 FGO, § 52d S 4 FGO, § 56 FGO
Beschluss vom 27.01.2026, AZ VIII B 2/25, ECLI:DE:BFH:2026:B.270126.VIIIB2.25.0§ 52d S 2 FGO, § 56 FGO, § 130 Abs 1 BGB
Beschluss vom 27.01.2026, AZ 5 StR 384/25, ECLI:DE:BGH:2026:270126B5STR384.25.0
Beschluss vom 27.01.2026, AZ 2 BvE 14/25, ECLI:DE:BVerfG:2026:es20260127.2bve001425Art 38 Abs 1 S 2 GG, Art 40 Abs 1 S 2 GG, § 24 S 1 BVerfGG, § 64 Abs 1 BVerfGG, § 6 Abs 3 S 2 BTGO 1980
Einstweilige Anordnung vom 27.01.2026, AZ 2 BvR 36/26, ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260127.2bvr003626Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 26 BeamtStG, §§ 43ff BG ND 2009
Urteil vom 27.01.2026, AZ VIa ZR 823/22, ECLI:DE:BGH:2026:270126UVIAZR823.22.0
Urteil vom 27.01.2026, AZ VIa ZR 331/22, ECLI:DE:BGH:2026:270126UVIAZR331.22.0