Da Soldaten gesetzlich eine weitergehende Impfpflicht auferlegt ist als anderen Staatsbürgern, kann die Verweigerung… (Beschluss des BVerwG 2. Wehrdienstsenat)
Beschluss vom 22.12.2020, AZ 2 WNB 8/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:221220B2WNB8.20.0
Beschluss vom 22.12.2020, AZ 2 WNB 8/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:221220B2WNB8.20.0
Beschluss vom 21.12.2020, AZ 2 B 63/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:211220B2B63.20.0§ 19 BG BB, § 127 Nr 2 BRRG, § 127 Nr 1 BRRG, § 63 Abs 3 S 2 BeamtStG, § 71 DRiG
Nichtannahmebeschluss vom 21.12.2020, AZ 2 BvR 968/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201221.2bvr096820§ 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93 Abs 1 S 1 BVerfGG, § 93 Abs 2 S 1 BVerfGG, § 93 Abs 2 S 3 BVerfGG
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 7 VR 8/20, 7 VR 8/20 (7 VR 3/20), ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B7VR8.20.0§ 18e Abs 2 S 1 AEG
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 5 PB 2/20, 5 PB 2/20 (5 P 10/20), ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B5PB2.20.0
Urteil vom 17.12.2020, AZ 1 C 30/19, ECLI:DE:BVerwG:2020:171220U1C30.19.0§ 22 S 1 Alt 2 AufenthG, § 27 Abs 1 AufenthG, § 29 Abs 1 Nr 2 AufenthG, § 29 Abs 2 S 2 AufenthG, § 29 Abs 3 S 1 AufenthG
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 8 B 32/20, 8 B 32/20 (8 C 34/20), ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B8B32.20.0
Stattgebender Kammerbeschluss vom 17.12.2020, AZ 2 BvR 1787/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201217.2bvr178720Art 2 Abs 2 S 2 GG, Art 104 Abs 1 S 1 GG, § 93c Abs 1 S 1 BVerfGG, § 37 Abs 2 S 2 RVG, § 116 Abs 4 Nr 3 StPO
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 8 B 17/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B8B17.20.0
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 1 B 43/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B1B43.20.0
Beschluss vom 17.12.2020, AZ 5 PB 7/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:171220B5PB7.20.0
Beschluss vom 16.12.2020, AZ 2 WDB 7/20, ECLI:DE:BVerwG:2020:161220B2WDB7.20.0
Beschluss vom 16.12.2020, AZ 3 B 45/19, ECLI:DE:BVerwG:2020:161220B3B45.19.0§ 108 Abs 1 VwGO, § 132 Abs 2 Nr 3 VwGO, § 3 Nr 10 WHG 2009, § 12 Abs 1 WHG 2009, § 27 Abs 1 WHG 2009
Beschluss vom 16.12.2020, AZ 2 BvC 56/19, ECLI:DE:BVerfG:2020:cs20201216.2bvc005619§ 24 S 2 BVerfGG, § 48 BVerfGG, § 26 Abs 3 S 3 EuWG
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen die zivilgerichtliche Versagung von Amtshaftungsansprüchen gegen die Bundesrepublik Deutschland, zuletzt durch den Bundesgerichtshof, richtete. Im September 2009 wurden in Kunduz (Afghanistan) bei einem Luftangriff, der von einem Oberst der Bundeswehr angeordnet worden war, auch zahlreiche Zivilisten getötet oder verletzt. Die Beschwerdeführer erhoben – in allen Instanzen erfolglos – Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland als Angehörige von bei dem Luftangriff getöteten Opfern und machten Amtshaftungsansprüche geltend. Die Kammer führt aus, dass die Versagung unmittelbar aus dem Völkerrecht resultierender Ansprüche sowie die Verneinung einer Amtspflichtverletzung verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden sind. Offen ließ die Kammer allerdings, ob die Gewährung von Amtshaftungs-, Ausgleichs- oder Entschädigungsansprüchen bei Grundrechtsverletzungen vom Gesetzgeber generell ausgeschlossen werden kann.
Nichtannahmebeschluss vom 15.12.2020, AZ 2 BvR 2177/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201215.2bvr217720§ 19 Abs 1 BVerfGG, § 19 Abs 2 S 1 BVerfGG, § 93d Abs 1 S 3 BVerfGG
Nichtannahmebeschluss vom 15.12.2020, AZ 2 BvR 2187/20, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201215.2bvr218720Art 2 Abs 2 S 1 GG, Art 3 Abs 1 GG, Art 19 Abs 4 S 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Beschluss vom 15.12.2020, AZ 3 B 34/19, ECLI:DE:BVerwG:2020:151220B3B34.19.0
Nichtannahmebeschluss vom 15.12.2020, AZ 1 BvR 2824/18, ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20201215.1bvr282418Art 2 Abs 2 S 2 GG, Art 19 Abs 4 S 2 GG, Art 104 Abs 2 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben, die den Zugang des Betroffenen im Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung zu Informationen betrifft, die nicht Teil der Bußgeldakte waren. Der Beschwerdeführer begehrte zunächst im Rahmen des behördlichen Bußgeldverfahrens erfolglos Zugang zu Informationen, unter anderem der Lebensakte des verwendeten Messgeräts, dem Eichschein und den sogenannten Rohmessdaten, die sich nicht in der Bußgeldakte befanden. Der gegen den anschließend erlassenen Bußgeldbescheid eingelegte Einspruch blieb vor den Fachgerichten erfolglos. Der begehrte Zugang zu den Informationen wurde dem Beschwerdeführer auch von den Fachgerichten vor seiner Verurteilung nicht gewährt. Die Entscheidungen der Fachgerichte verletzen den Beschwerdeführer in seinem Recht auf ein faires Verfahren aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG.