Beschluss

BSG 2. Senat: (Sozialgerichtliches Verfahren – Nichtzulassungsbeschwerde – Verfahrensfehler gem § 160 Abs 2 Nr 3 Halbs 2 SGG – Notwendigkeit einer erneuten Anhörung gem § 153 Abs 4 S 2 SGG – Vortrag neuer Tatsachen nach Anhörungsmitteilung – Erforderlichkeit weiterer Sachaufklärung – Anregung weiterer Beweiserhebung – MdE-Höhe – Fußverletzung – Schmerzsymptomatik – MRT-Untersuchung)

Beschluss vom 26.05.2020, AZ B 2 U 25/20 B, ECLI:DE:BSG:2020:260520BB2U2520B0§ 160 Abs 2 Nr 3 Halbs 2 SGG, § 153 Abs 4 S 2 SGG, Art 103 Abs 1 GG

BAG 4. Senat: Zustimmungsersetzung – Umgruppierung – Zuordnung zu Gehalts- und Lohngruppen

Verfahrensgang vorgehend ArbG Braunschweig, 23. Januar 2019, Az: 1 BV 22/17, Beschluss vorgehend Landesarbeitsgericht Niedersachsen, 12. August 2019, Az: 8 TaBV 19/19, Beschluss Tenor 1. Auf die Rechtsbeschwerde des Betriebsrats wird der Beschluss des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen vom 12. August 2019 – 8 TaBV 19/19 – aufgehoben. 2. Die Sache wird zur neuen Anhörung und Entscheidung an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen. BAG 4. Senat: Zustimmungsersetzung – Umgruppierung – Zuordnung zu Gehalts- und Lohngruppen

BFH 5. Senat: (Inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 07.05.2020 V R 14/19 – Keine Masseverbindlichkeit bei vorläufiger Eigenverwaltung)

NV: Der Umsatzsteueranspruch für einen Besteuerungszeitraum, in dem der Unternehmer einem Eröffnungsverfahren mit vorläufiger Eigenverwaltung nach § 270a InsO unterliegt, ist weder nach § 55 Abs. 2 InsO noch nach § 55 Abs. 4 InsO eine Masseverbindlichkeit; auch eine analoge Anwendung dieser Vorschriften kommt nicht in Betracht (Anschluss an BGH vom 22.11.2018 – IX ZR 167/16, BGHZ 220, 243).