Arbeitnehmerstatus – Sportfotograf (Urteil des BAG 9. Senat)
Urteil vom 30.11.2021, AZ 9 AZR 145/21, ECLI:DE:BAG:2021:301121.U.9AZR145.21.0
Urteil vom 30.11.2021, AZ 9 AZR 145/21, ECLI:DE:BAG:2021:301121.U.9AZR145.21.0
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in mehreren Hauptsacheverfahren Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen, die sich unter anderem gegen die durch das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 in § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 IfSG für einen Zeitraum von gut zwei Monaten eingefügten bußgeldbewehrten Ausgangsbeschränkungen sowie bußgeldbewehrten Kontaktbeschränkungen nach § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 IfSG zur Eindämmung der Corona-Pandemie richteten. Die beanstandeten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen waren Bestandteile eines Schutzkonzepts des Gesetzgebers. Dieses diente in seiner Gesamtheit dem Lebens- und Gesundheitsschutz sowie der Aufrechterhaltung eines funktionsfähigen Gesundheitssystems als überragend wichtigen Gemeinwohlbelangen. Die Maßnahmen griffen allerdings in erheblicher Weise in verschiedene Grundrechte ein. Das Bundesverfassungsgericht hat die Maßnahmen anhand der allgemein für sämtliche mit Grundrechtseingriffen verbundenen Gesetze geltenden verfassungsrechtlichen Anforderungen geprüft. Danach waren die hier zu beurteilenden Kontakt- und selbst die Ausgangsbeschränkungen in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie mit dem Grundgesetz vereinbar; insbesondere waren sie trotz des Eingriffsgewichts verhältnismäßig. Soweit in diesem Verfahren weitere Maßnahmen des Gesetzes zur Eindämmung der Pandemie angegriffen wurden, wie etwa die Beschränkungen von Freizeit- und Kultureinrichtungen, Ladengeschäften, Sport und Gaststätten, war die entsprechende Verfassungsbeschwerde nicht zulässig erhoben.
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mehrere Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen, die sich gegen das vollständige oder teilweise Verbot von Präsenzunterricht an allgemeinbildenden Schulen zum Infektionsschutz („Schulschließungen“) nach der vom 22. April bis zum 30. Juni 2021 geltenden „Bundesnotbremse“ richten.
Stattgebender Kammerbeschluss vom 30.11.2021, AZ 2 BvR 2038/18, ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20211130.2bvr203818Art 3 Abs 1 GG, § 93c Abs 1 S 1 BVerfGG, § 53 Abs 1 S 1 Nr 3 StPO, § 97 Abs 1 StPO, § 97 Abs 2 S 2 StPO
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 1 StR 410/21, ECLI:DE:BGH:2021:301121B1STR410.21.0
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 6 StR 421/21, ECLI:DE:BGH:2021:301121B6STR421.21.0
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 8 B 30/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:301121B8B30.21.0
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 8 B 29/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:301121B8B29.21.0
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 8 B 28/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:301121B8B28.21.0
Beschluss vom 30.11.2021, AZ 28 W (pat) 580/19, ECLI:DE:BPatG:2021:301121B28Wpat580.19.0
Urteil vom 30.11.2021, AZ 9 AZR 143/21, ECLI:DE:BAG:2021:301121.U.9AZR143.21.0Art 7 EGRL 88/2003, § 1 BUrlG, § 3 Abs 1 BUrlG, § 7 Abs 1 BUrlG, § 7 Abs 2 BUrlG
Urteil vom 29.11.2021, AZ VI ZR 258/18, ECLI:DE:BGH:2021:291121UVIZR258.18.1§ 253 Abs 1 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 1922 BGB, Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG
Urteil vom 29.11.2021, AZ VI ZR 248/18, ECLI:DE:BGH:2021:291121UVIZR248.18.0Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 S 2 BGB
Beschluss vom 29.11.2021, AZ 26 W (pat) 502/20, ECLI:DE:BPatG:2021:291121B26Wpat502.20.0
Beschluss vom 29.11.2021, AZ 2 B 14/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:291121B2B14.21.0
Beschluss vom 29.11.2021, AZ 9 B 7/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:291121B9B7.21.0
Urteil vom 26.11.2021, AZ V ZR 273/20, ECLI:DE:BGH:2021:261121UVZR273.20.0§ 9 Abs 1 S 1 GBBerG, § 9 Abs 3 GBBerG, § 9 Abs 9 S 1 GBBerG, § 1 S 1 SachenR-DV
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts eine Vorlage des Bundesfinanzhofs zu § 3 des Solidaritätszuschlaggesetzes 1995 in der Neufassung vom 15. Oktober 2002 (SolzG 1995 n. F.) für unzulässig erklärt. Der Bundesfinanzhof ist der Auffassung, dass § 3 SolzG 1995 n. F. insoweit verfassungswidrig ist, als er weder die Festsetzung eines Anspruchs auf Auszahlung eines Solidaritätszuschlagguthabens auf das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 Abs. 5 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) in der Fassung vom 7. Dezember 2006 vorsieht noch das ratierlich zu erstattende Körperschaftsteuerguthaben die Bemessungsgrundlage für den Solidaritätszuschlag mindert. Die Vorlage genügt nicht den Begründungsanforderungen von § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG. Sowohl die Ausführungen zur Entscheidungserheblichkeit von § 3 SolzG 1995 n. F. in der Auslegung durch den Bundesfinanzhof als auch die Erwägungen zur Verfassungswidrigkeit der zur Prüfung vorgelegten Norm unter Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen ihrer verfassungskonformen Auslegung lassen auf der Hand liegende Fragen unbeantwortet.
Beschluss vom 25.11.2021, AZ 7 B 7/21, ECLI:DE:BVerwG:2021:251121B7B7.21.0§ 18 Abs 5 S 2 KrWG, § 53 Abs 2 S 1 KrWG, § 53 Abs 3 S 3 KrWG, § 3 AbfAEV
Urteil vom 25.11.2021, AZ VII ZR 257/20, ECLI:DE:BGH:2021:251121UVIIZR257.20.0§ 31 BGB, § 166 BGB, § 826 BGB, § 286 Abs 1 S 1 ZPO